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Due-Diligence-Verifizierung gemäß OECD

Due-Diligence-Verifizierung gemäß OECD

Sorgen Sie für konfliktfreies Lieferkettenmanagement durch eine Due Diligence-Verifizierung gemäß OECD: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fordert in ihrem „Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten“ nachhaltiges Handeln. Auf dem ressourcenverbrauchenden Weg zu Digitalisierung und Elektromobilität sorgt die OECD für einen menschenwürdigeren Mineralhandel. Sie stellt Unternehmen damit vor neue Herausforderungen. Das heißt:

Unternehmen, die Mineralien oder Metalle aus Konflikt- bzw. Hochrisikogebieten beziehen könnten, empfiehlt die Organisation ein verantwortungsvolles, globales Lieferkettenmanagement. Mit dieser Sorgfaltspflicht will die Organisation aus Paris die Risiken in Mineral-Lieferketten minimieren. Dafür schlägt die OECD fünf Schritte vor.

  1. Starke Managementsysteme einrichten, z.B. durch die Verabschiedung von Grundsätzen zur Sorgfaltspflicht und Aufbau interner Kapazitäten zu deren Umsetzung.
  2. Risiken identifizieren, bewerten und priorisieren, z.B. mittels Überprüfung von Informationen über die Lieferkette, um alle kritischen Stellen zu identifizieren.
  3. Risiken handhaben, z.B. anhand der Trennung von den kritischsten Lieferanten und der Ergreifung von Maßnahmen bei verbliebenen Lieferanten, um Risiken zu verhindern oder zu mindern.
  4. Kontrollpunkte prüfen, z.B. qua Durchführung von Audits durch unabhängige Dritte, um die Ordnungsmäßigkeit der Sorgfaltspflichten an den wichtigsten “Kontrollpunkten” (z.B. Raffinerien und Schmelzhütten für Zinn, Wolfram, Tantal und Gold) in der Lieferkette zu überprüfen.
  5. Kommunikation und Berichterstattung über die Sorgfaltspflicht, z.B. öffentliche Berichterstattung über die Risikobewertung und den Managementplan sowie das Engagement mit Interessengruppen (lt. OECD-Website).


Vorteile einer Due-Diligence-Verifizierung gemäß OECD

Eine Assurance zum Lieferkettenmanagement unterstützt Unternehmen dabei, die Erwartungen ihrer Stakeholder an eine verantwortungsvolle Beschaffung zu erfüllen. Sie bestätigt den geprüften Firmen, dass ihre Lieferketten konfliktfrei sind und sie ein nachhaltiges unternehmerisches Engagement verfolgen. Damit fördern sie Transparenz und Vertrauen.

Zum Hintergrund

Im Juni 2023 aktualisierte die OECD ihre Leitlinien für multinationale Unternehmen. Die Leitlinien bilden die Grundlage für die OECD-Richtlinie zur Sorgfaltspflicht für verantwortungsbewusste Lieferketten von Mineralien aus konfliktbetroffenen und hochriskanten Gebieten. Die Richtlinie dient der Förderung verantwortungsvoller Lieferketten, d.h. der Anti-Korruption, der Achtung von Menschenrechten (z.B. keine Kinderarbeit) sowie der Vermeidung, beim Materialeinkauf zu Konflikten beizutragen.

Haben Sie Fragen zum konfliktfreien Lieferkettenmanagement oder wünschen Sie eine Verifizierung gemäß OECD? Kontaktieren Sie uns gerne.

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